Die Strunz-Diät ist auch bekannt unter dem Schlagwort „Forever Young“ und geht auf den Mediziner Udo Strunz zurück. Kernpunkt der Diät nach
Strunz ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und mageren Eiweißquellen wie beispielsweise Magermilchprodukten und wird in
Kombination mit einem Ausdauersportprogramm durchgeführt. Eventuell auftretenden Defiziten in der Nährstoffversorgung wird bei der Strunzdiät
jedoch im Vorfeld mittels entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln entgegen gewirkt.
In erster Linie setzt die Strunz-Diät auf eine Umstellung der bisherigen Ernährung zu einer gesunden Mischkost mit einem mäßigen Kohlenhydratanteil
und einer zusätzlichen Eiweißgabe. Das zusätzliche Sportprogramm unterstützt die Fettverbrennung und den Stoffwechsel und verhindert durch die
Eiweißzufuhr gleichzeitig den Abbau von Muskelmasse.
Die Diät selbst wird in drei Stufen vollzogen. In der ersten Phase besteht die Ernährung vorwiegend aus Obst, Gemüse und speziellen Eiweißpräparaten
(ca. eine Woche). In den folgenden zwei Wochen geht die Diät in die zweite Phase, bei der täglich wechselnd die Kost der ersten Woche mit einem
Speiseplan aus Kohlenhydraten in Kombination mit Gemüse und Obst abgewechselt werden. Während dieser Zeit wird gleichzeitig nach einem
entsprechenden Plan viel Sport getrieben.
In der dritten Phase verlangt der Körper durch den regelmäßigen Sport, nach Aussage des Diäterfinders Strunz, von selbst nach kohlenhydrat-
und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln, da die Nährstoffverbrennung nun ein gutes Level erreicht hat.
Als eine der wenigen Diäten hat diese Diät auch einen Lerneffekt bezogen auf eine ausgewogenere Ernährung. Die Strunz-Diät eignet sich durch
ihre grundsätzlichen Ausgewogenheit und den regelmäßigen Sport auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht für eine Daueranwendung.
Eventuelle Nährstoffdefizite, die aus der Diät selbst entstehen (beispielsweise ein erhöhter Vitaminbedarf durch das Sportprogramm) empfiehlt
Strunz mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln aufzufüllen, deren Schwerpunkt auf der Eiweißversorgung liegen.
Nachteilig ist jedoch sicherlich der Kostenfaktor für die Eiweißpräparate und Nahrungsergänzungsmitteln, die zu der Diät gehören.
Das angeratene Sportprogramm mag zu Beginn einige diätwillige Sportmuffel abschrecken, ist jedoch gezielt auf die Konditionssteigerung ausgelegt.