Die South Beach Diät kann als eine Weiterentwicklung der Atkins-Diät gesehen werden und arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die Logi-Diät,
die eine Mischung aus Atkins- und Glyxdiät darstellt. Im Grunde sind keine deutlich erkennbaren Unterschiede zwischen der Logi-Diät und der South Beach
Diät offensichtlich, lediglich der Name sowie der benannte Erfinder sind unterschiedlich.
Im Fall der South Beach Diät wird der amerikanische Mediziner Arthur Agatston als Urheber genannt, während der Urheber der Logi-Diät Dr. Nicolai Worm sein soll.
Als Low Carb Diät wird bei der South Beach Diät auf Kohlenhydrate verzichtet und statt dessen sowohl Eiweiß als auch pflanzliche Fette dem Körper
über die Nahrung zugeführt. Auf tierische Fette soll nach den Richtlinien der Diät weitestgehend verzichtet werden.
Durch die fehlenden Kohlenhydrate aus der Nahrung muss der Körper erst die im Gewebe gespeicherten Kohlenhydrate aufzehren, bevor er die gespeicherten
Fette verzehrt. Dabei produziert er das Stoffwechselprodukt Ketogen, welches durch entsprechend ausreichende Flüssigkeitszufuhr ausgeschwemmt werden
soll. Dieser Prozess ist mittels Urinteststreifen nachweisbar und sollte regelmäßig geprüft werden. Gleichzeitig erhöht sich während der Diät der
Harnsäurespiegel im Körper, der ebenfalls über den Urin ausgeschieden werden muss, da er sonst gesundheitliche Risiken wie beispielsweise die
Gefahr von Gichtanfällen herbeiführen kann.
Die Diät ist sehr belastend für den Organismus, da eine vollständige Stoffwechselveränderung herbeigeführt werden muss, um dem Körper zu der
Verzehrung Fettdepots anzuleiten. Sowohl für die Nieren als auch die Leber ist die Diät eine extreme Belastung, was die Diät für Nierenkranke,
Leberpatienten, Schwangere, Stillende, ältere Menschen und Kinder ungeeignet macht.