Ähnlich wie die Kartoffeldiät ist auch die Reisdiät eine Diät, bei welcher der Schwerpunkt auf einem Nahrungsmittel liegt.
Hierbei dient der Reis als Hauptnahrungsmittel, welches mittels verschiedener, vorwiegend fettarmen Zutaten wie magerem Fleisch
sowie vielen Gemüseanteilen, in unterschiedlichen Rezepten variiert wird.
In einer Sonderform der Reisdiät wird über einen längeren Zeitraum hinweg (bis zu vier Wochen) allein Reis zusammen mit Apfelmus
als Nahrung genutzt. Diese Sonderform ist jedoch zu einseitig und gesundheitlich nicht empfehlenswert.
Bei der normalen Reisdiät werden bevorzugt ungeschälte Reissorten genutzt, die neben Ballaststoffen eine Vielzahl von Mineralstoffen,
Spurenelementen und Vitamine enthalten. Wird der Reis vornehmlich mit Gemüse und magerem Fleisch variiert, kann er eine vergleichsweise
ausgewogene Diätnahrung darstellen. Das Gesamtvolumen an aufgenommenen Kohlenhydraten wird dabei auf ca. 1000 Kilokalorien täglich beschränkt.
Durch den vorrangigen Verzehr von Reis wird der Körper zu einer erhöhten Entwässerung der zu viel eingelagerten Flüssigkeitsmengen im
Gewebe angeregt. Diese Entwässerung äußert sich vornehmlich in der Gewichtsreduzierung. Um diesen Effekt aber wirkungsvoll erzielen
zu können, sollte während der Diät mit Salz gespart und eine Würze mittels Kräutern vorgezogen werden, da zu viel Salz das Wasser im
Gewebe halten würde. Gleichzeitig sollte mittels entsprechend ausreichender Flüssigkeitszufuhr der Flüssigkeitshaushalt wieder aufgefüllt
werden, damit der Körper nicht austrocknet.
Zum gezielten Abnehmen ist diese Diät jedoch nicht geeignet, das Fettgewebe wird in keiner Weise abgebaut, im Gegenteil muss mittels
einer entsprechenden Eiweißzufuhr ein zusätzlicher Muskelabbau verhindert werden. Sind die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung
nicht bekannt, muss auch mit einem Jojoeffekt gerechnet werden, da eine gesunde und ausgewogene Mischkost eine Voraussetzung ist,
um nach der Reisdiät zu verhindern, dass das abgenommene Gewicht zurückkehrt.