Bei der „Max-Planck-Diät“ scheiden sich die Geister. Allen voran lehnen die Vertreter der Max-Planck-Institute jede Verantwortlichkeit oder sonstige
Zusammenhänge mit dieser Diät ab und sagen sehr deutlich, dass sie mit der Entstehung dieser Diät nichts zu tun haben. Im Gegenteil scheint sich
ein bis heute unbekannter Erfinder mit dem Namen des Instituts einen Vertrauensvorschuss bei unwissenden Diätwilligen erschlichen zu haben. Aller
heute bekannten Ernährungsempfehlungen zum Trotz wird diese Diät aufgrund ihrer „unheimlichen Erfolge“, weiter empfohlen, obwohl sie große
gesundheitliche Risiken birgt.
Bei dieser Diät, die bisweilen auch als Stoffwechseldiät bezeichnet wird, soll mittels einem speziellen zweiwöchigen Diätplan ein Gewichtsverlust von
bis zu 9 kg erreicht werden können. Als „Belohnung“ soll der Stoffwechsel für die kommenden drei Jahre so „präpariert“ sein, dass eine erneute
Gewichtszunahme innerhalb dieser Zeit angeblich nicht möglich sei.
Der Speiseplan ist dabei sehr fett- und eiweißhaltig und birgt somit alle Gefahren aus den Low-Carb-Diäten wie Atkins-Diät und
Eiweißdiät mit sich. Neben den Gefahren, bezogen auf Nierenfunktionsstörungen sowie erhöhte Cholesterin- und Bluttfettwerte, können
durch die empfohlenen großen Mengen ungesüßtem Kaffee ohne Milch obendrein negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System in
Erscheinung treten.
Die so genannte Max-Planck-Diät versorgt den Körper dabei nur unzureichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemeneten,
insbesondere ein Calciummangel ist zu erwarten und fehlende Ballaststoffe können das Verdauungssystem stören. Die durch die Diät
versprochene Stoffwechselveränderung findet nachweisbar nicht statt und kann bei entsprechendem Glauben an die künftig erlaubte
„freie Essenswahl“ schnell zu einer erneuten Gewichtszunahme führen.
Generell ist die Zusammenstellung des Ernährungsplans der Max-Planck-Diät als gesundheitsschädlich einzustufen.