Appetitzügler können mit appetithemmenden Wirkstoffen bestückt sein, die auf das Gehirn wirken und dort Hungergefühle unterdrücken oder ein Sättigungsgefühl vermitteln. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Fenfluramin, Phentermin und Rinomabant. Von dieser Art der Appetitzügler wird jedoch in der Regel aufgrund ihrer starken Nebenwirkungen abgeraten, da sie unter anderem das Herz-Kreislauf-System angreifen, aber eben durch ihren Einfluss auf das Gehirn auch psychische Störungen und Abhängigkeiten hervorrufen können. Gerade das Suchtpotential solcher Medikamente sollte nicht unterschätzt werden, da es in Extremfällen auch anderen Erkrankungen wie Magersucht und Bulimie Vorschub leisten kann.
Eine andere Form der Appetitzügler sind Medikamente, die auch als „Magenfüller“ bekannt sind. Sie enthalten vorwiegend Ballaststoffe und unverdauliche Stoffe, die den Magen auf natürlichem Wege füllen und somit schneller ein Sättigungsgefühl hervorrufen. Doch auch hier ist massvoller Umgang mit den Präparaten gefragt, um eine Unterversorgung des Körpers mit Nährstoffen zu verhindern.