Unter Diätkost versteht man grundlegende Ernährungsumstellungen, die über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft vorgenommen werden,
um eine Krankheitsbehandlung zu unterstützen und die Erkrankung sowie ihre Symptome zu verringern. Die richtige Diätkost wird dabei zusammen
mit einem Arzt oder einem Diätassistenten in einem Diätplan ausgearbeitet, nach welchem der Patient in der Zukunft seine Essgewohnheiten richten soll.
Typische Erkrankungen, bei denen Diätkost eingesetzt wird sind beispielsweise Adipositas (krankhaftes Übergewicht), Gicht, Diabetes mellitus (Typ II),
andere Stoffwechselerkrankungen wie Morbus Crohn oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Zöliakie (Allergie gegen glutenhaltige Nahrungsmittel)
oder Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit).
Auch bei Ess-Störungen wie Anorexia nervosa (besser bekannt als Magersucht) oder Bulimia nervosa (Bulimie oder Ess-Brech-Sucht) werden entsprechende
Diäten eingesetzt, hier jedoch um ein Normalgewicht wieder herzustellen und/oder um neue Essgewohnheiten und Verhaltensmuster in der Nahrungsaufnahme zu erlernen.