Hinter dem Begriff „Crash-Diät“ verbergen sich eine Vielzahl von Diäten, denen der angebliche schnelle und rapide Gewichtsverlust gemeinsam sein soll.
Zumeist werden diese Diäten angewandt, um innerhalb einer sehr kurzen Zeit noch schnell ein bis drei Kilogramm abzunehmen, um zu einem bestimmten
Ereignis „besser“, beziehungsweise schlanker auszusehen.
Die meisten Crash-Diäten gehen mit einer sehr einseitigen Nahrungsaufnahme durch ein explizites Nahrungsmittel einher, welches vornehmlich Flüssigkeit
aus dem Körper ausschwemmt und ihn somit eher schlanker wirken lassen, als ihn wirklich schlanker zu machen. Beispiele für Crashdiäten ist beispielsweise
die Ananas-Diät oder die Kohlsuppen-Diät, die beide auch zu den Monodiäten zählen. Diese Diäten eigenen sich jedoch grundsätzlich
nicht für einen lang anhaltenden Abnehmerfolg und erst recht nicht für die Durchführung über einen längeren Zeitraum.
Typisch für diese Diäten ist durch die einseitige Ernährung auch die nur eingeschränkte oder gar nicht zur Verfügung stehende Zufuhr von Nährstoffen in
Form von Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Wenn diese fehlen, kann es zu ernsthaften Mangelerscheinungen und nachfolgenden Erkrankungen
kommen, welche die kurzfristig abgenommenen Kilogramm Körpergewicht in keiner Weise rechtfertigen. Zumeist kommt des weiteren ein Mangel an
Ballaststoffen hinzu, der zusätzlich gesundheitliche Probleme im Bereich des Verdauungstraktes bereiten kann.
Der bei diesen Diäten auftretende Jojo-Effekt ist ebenfalls kaum zu vermeiden, da sich das ausgeschwemmte Flüssigkeitsvolumen im Körper, welches
zu der scheinbaren Gewichtsabnahme führte, innerhalb kürzester Zeit wieder aufbaut und zumeist den Körper dazu bringt, weitere Reserven für
kommende „Notzeiten“ einzulagern.
Auf keinen Fall sollten diese Diäten angewendet werden von Schwangeren, Stillenden, Kindern, älteren Menschen, Menschen mit krankhaftem
Übergewicht (Adipositas), Kranke und gerade Gesundete.